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Hospitation in Marseille: Neues Training für noch präzisere, schonendere endoskopische Bandscheiben- und Spinalkanal-OPs

Hospitation in Marseille: Neues Training für noch präzisere, schonendere endoskopische Bandscheiben- und Spinalkanal-OPs

Zwischen Weihnachten und Neujahr haben wir uns bei einem intensiven OP-Training in Marseille in modernster endoskopischer und arthroskopischer Wirbelsäulenchirurgie weitergebildet. Durch die Kombination von monoportaler Endoskopie und biportaler UBE-Technik sind wir die erste Praxis in Salzburg, die beide Verfahren bei Bandscheibenvorfällen und Spinalkanalstenose gezielt einsetzen kann – individuell, schonend und präzise.

Während viele zwischen Weihnachten und Neujahr einen Gang zurückschalten, haben wir genau das Gegenteil gemacht: Wir (Dr. Hofmann und Dr. Behrendt) waren in Marseille zur Hospitation und zum intensiven OP-Training bei Dr. Joseph Cristini – einem international sehr aktiven Wirbelsäulenchirurgen, der u. a. für biportale endoskopische Wirbelsäulenchirurgie (UBE) bekannt ist. esube.org

Warum das für Sie als Patient wichtig ist? Weil es bei Rücken- und Beinschmerzen nicht nur darum geht, ob operiert wird – sondern wie. Je gewebeschonender und präziser der Zugang, desto schneller sind viele Patienten wieder belastbar.

Worum ging es in Marseille – und was bringt es Ihnen?

Im Fokus stand die arthroskopische (gelenkspiegelungsähnliche) Bandscheiben- und Dekompressionschirurgie an der Wirbelsäule – also Operationen, die mit Kamera-Technik, sehr kleinen Zugängen und feinsten Instrumenten durchgeführt werden.

Dabei haben wir vor allem die UBE-Methode (Unilateral Biportal Endoscopy) vertieft:

  • biportal bedeutet: zwei kleine Zugänge auf einer Seite – einer für die Kamera (Endoskop), einer für die Instrumente
  • gearbeitet wird unter kontinuierlicher Spülung, ähnlich wie bei einer Arthroskopie / Gelenkspiegelung PubMed+2aofoundation.org+2

Das Entscheidende: UBE ergänzt unsere etablierte monoportale Endoskopie (also Operation über einen Zugang) ideal – je nachdem, wo der Druck sitzt und wie eng es im Spinalkanal ist. PMC+1

Monoportal oder biportal: Warum zwei Methoden besser sind als eine

Viele Patienten kommen zu uns mit Fragen wie:

  • „Ich habe einen Bandscheibenvorfall – muss das wirklich offen operiert werden?“
  • „Mein Spinalkanal ist eng – geht das ohne große OP und ohne Versteifung?“
  • „Warum habe ich trotz Physio immer noch Beinschmerzen / Kribbeln / Schwäche?“

Hier ist der Punkt: Nicht jede Engstelle und nicht jeder Vorfall ist gleich.
Mit zwei endoskopischen/arthroskopischen Verfahren können wir viel häufiger die Methode wählen, die am besten zu Ihrer Anatomie passt:

Monoportale Endoskopie (ein Zugang)

Sehr gut bei vielen Bandscheibenvorfällen – oft extrem kleiner Zugang, sehr gezielt. PMC+1

UBE (biportal = „Gelenkspiegelung“ der Wirbelsäule mit zwei Zugängen)

Besonders stark, wenn man bei Spinalkanalstenose oder komplexeren Engstellen sehr „frei“ mit Instrumenten arbeiten muss (wie bei einer Arthroskopie im Knie/Schulter – nur eben an der Wirbelsäule). PubMed+1

Kurz gesagt:
Mehr Methode = mehr passende Optionen = weniger Kompromisse.

Für wen ist das besonders relevant?

Wenn Sie aus Salzburg oder Oberösterreich kommen und eines der folgenden Probleme haben, lohnt sich eine Abklärung bei uns besonders:

  • Bandscheibenvorfall mit ausstrahlenden Beinschmerzen (Ischias), Taubheit, Kribbeln oder Kraftverlust
  • Spinalkanalstenose (enge Nervenkanäle) mit Gehstreckenverkürzung, „schweren Beinen“, Schmerzen beim Stehen/Gehen
  • wiederkehrende Beschwerden trotz Therapie, Spritzen, Training
  • Wunsch nach einer möglichst schonenden, präzisen OP-Technik – falls eine OP sinnvoll ist

(Und genauso wichtig: Manchmal ist keine OP die beste Entscheidung. Dann profitieren Sie trotzdem von einer sauberen Einordnung, warum.)

„Erste Praxis in Salzburg mit beiden Verfahren“ – was bedeutet das praktisch?

Wir setzen bereits seit Langem auf endoskopische (gelenkspiegelungsähnliche) Wirbelsäulenchirurgie. Durch die Marseille-Hospitation haben wir die UBE-Technik nun gezielt so trainiert, dass wir beide endoskopischen Wege (monoportal + biportal/arthroskopisch) sicher kombinieren können – je nachdem, was Ihre Befunde erfordern. (Nach unserem aktuellen Stand sind wir damit in Salzburg in dieser Kombination Vorreiter.)

Für Sie heißt das ganz konkret:
Sie bekommen nicht „die eine“ Technik verkauft – sondern eine Auswahl, die sich an Ihrem Problem orientiert.

Wenn Sie nicht länger warten wollen: So kommen Sie zu einem Termin

Gerade bei ausstrahlenden Beinschmerzen oder zunehmender Einschränkung zählt oft Zeit – nicht aus Panik, sondern weil anhaltender Nervendruck die Erholung bremsen kann.

Wenn Sie aus Salzburg / Oberösterreich kommen und das Gefühl haben, dass Sie „im Kreis laufen“ (Therapie → kurz besser → wieder schlimmer), dann lassen Sie es bitte gezielt abklären.

Vereinbaren Sie einen Termin bei Spinedoctors – idealerweise mit vorhandenem MRT/CT-Befund. Wir sagen Ihnen klar,

  1. was es ist,
  2. welche Optionen sinnvoll sind, und
  3. ob eine endoskopische/arthroskopische Operation bei Ihnen wirklich Vorteile bringt.

Wir sind für Sie da!

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